Trails

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2014
Camino Francés / Spanien / 500km / Aug-Sep 2014

2015
GR221: La Ruta de Pedra en Sec / Mallorca / 150km / Mai - Juni 2015

2016
West-Highland-Way / Isle of Skye / Schottland / 200km / Mai 2016
Traumpfad München-Venedig / Alpenüberquerung / 550km / Juli - Aug 2016

2017
Sellrainer Hüttenrunde / Österreich / 50km / Feb 2017
Westweg Schwarzwald / Deutschland / 120km / Mai 2017
Slovenian Mountain Trail / Slovenien / ~200km / Sep - Okt 2017

2018
Europa Tarifa - Nordkap / Europa / ~6500km / Dez 2017 - Okt 2018

2019
Frankreich Freestyle, HRP / Frankreich, Spanien, Andorra / 1400km / Juni-Juli 2019

2020
Fimmvörðuháls, Laugavegur / Island / 100km / Juli 2020

2021
GR20 / Frankreich, Korsika / 180km / Juni 2021


Wunschliste:
Island paa langs / Island / ~900km LEJoG / Vereinigtes Königreich / 2000km
Te Araroa / Neuseeland / 3000km
Via Dinarica (white trail) / Slovenien - Albanien / 1200km
Wien - Nizza / Alpen / ~2000km
Lykischer Weg / Türkei / 500km
Tour de Mont Blanc / Frankreich / 170km
Tarifa - Santiago / Spanien, Portugal / ~1100km
Adlerweg / Österreich / 320km
Laugavegur Trail / Island / 80km
Grande Traversata delle Alpi / Alpen / 1000km
GR 20 / Korsika / 170km
Sultans Trail im Rila Gebierge / Bulgarien / ~600km
Continental Divide Trail / USA / ~5000km
Great Divide Trail / Kanada / 1100km

Steht auf deiner Wunschliste noch mehr? Sag mir bescheid :)

Fazit nach der Tour

Strecke

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Da ich zuvor noch nie in den slowenischen Bergen unterwegs was, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass Slowenien meine Erwartungen übertroffen hat. Nebeldurchzogenen Wälder, steile Anstiege mit leichten Klettereien, Gratwanderungen, endlos weite Ausblicke, all das hat Slowenien zu genüge zu bieten und kann dabei mit überwiegend guten Wegmarkierungen überzeugen.
Die Wege in Slowenien sind sicher nicht für jeden geeignet, da eine gewissen Kondition und Trittsicherheit Voraussetzung für die Tour ist, die Ausblicke entlohnen jedoch für jeden anstrengenden Anstieg. Da wir nur einen Teil der Strecke gelaufen sind, und gerade die julischeu Alpen mit dem Triglav-Nationalpark nochmal einen Höhepunkt darstellen würden, muss ich den Rest des Weges wohl zwangsläufig noch nachlegen. Die kälter werdenden Temperaturen und die zunehmende Schneelage haben uns allerdings keine andere Wahl gelassen.
Eine Besonderheit durften wir dennoch feststellen: Entgegen vieler anderer Fernwanderwege, ist der Slovenian Mountain Trail darauf ausgerichtet wirklich jeden Gipfel mitzunehmen, dabei ist die Routenführung nicht immer sinnig. So kommen am Tag schon einige Höhenmeter zusammen, was an Ende des Tages gerade den Knien nicht immer zu Gute kommt…

Hütten

Über die Hütten kann ich hier eigentlich gar nicht so viel sagen, da die meisten Hütten in Slowenien Ende September zumachen und wir meistens im Freien geschlafen haben. Dennoch konnten wir in zwei Hütten schlafen und durften von der Gastfreundschaft der Slowenen kosten. Die Kommunikation war zwar nicht immer ganz einfach, von den Preisen und der Hingabe der Wirte könnten sich aber einige alpinen Hütten eine Scheibe abschneiden. Mitglieder des deutschen Alpenvereins müssen hier übrigens nur die Hälfte des Übernachtungspreises zahlen.

Wetter

Das Wetter ist zu dieser Jahreszeit das wohl größte Problem. Ende September schließen nicht nur die Hütten, sondern gerade was die hohen Gipfel Sloweniens angeht, liegt hier auch schon einiges an Schnee. Während es Nachts im Tal zwischen 0 und 6 Grad hatte, ist die Temperatur im Gebirge mit der Ausrüstung die wie dabei hatten schon so niedrig, dass eine entspannte Nacht schon schwieriger wird. Wie oben beschrieben, war das wohl auch der Grund, weswegen wir uns entschieden haben, in Trzic aufzuhören und den Rest des Wegen lieber in einem anderen Jahr, etwas früher, anzugehen.

An- und Abreise

Die Anreise nach Slowenien hat sich für uns relativ einfach gestalten. Knapp einen Monat vorher haben wir Bustickets von München nach Maribor gekauft, 22.50€ pro Person. Ein kleiner Fußmarsch durch die Stadt und man steht am Start des Trails. Die Abreise war ähnlich: einen Tag bevor wir Trzic erreicht haben, haben wir uns ein Busticket von Ljubljana nach München gekauft, wieder knapp fünf Stunden Fahrt für etwa den selben Preis. Nach Ljubljana kommt man von Trzic auch leicht mit dem Bus, wie ungefähr überall in Slowenien, der Vorteil eines kleinen Landes. Wenn der Bus nicht gerade von Zagreb kommt und vier Stunden an der Grenze zu Slowenien stehen muss, funktioniert das Bussystem in Slowenien, zumindest unserer Erfahrung nach, einwandfrei.

Fazit

Wer nach einem Trail sucht, der überwiegend durch bergiges Gelände verläuft, unter der Woche kaum begangen wird, der einen auch ein bisschen herausfordert und der nicht ganz so viel kostet, wie es vielleicht in Italien der Fall ist, der ist in Slowenien perfekt aufgehoben. Ach ja, Hunger auf Eintöpfe sollte man für die Hütten mitbringen

 

Hab ich was vergessen? Dann schreib mir doch einfach!

Ausrüstung

Was brauchst DU?

rucksack Bevor ihr hier gleich meine Gedanken über verschiedenste Ausrüstungsgegenstände lesen könnt, noch ein paar Worte vorweg: Die perfekte Ausrüstung gibt es wohl nicht, vielmehr hatte ich die Gelegenheit auf meinen Touren verschiedenste Varianten auszuprobieren. Von 14kg ohne Zelt bis hin zu 3kg ultraleichtem Gepäck war da alles dabei und ich habe stets versucht möglichst viel zu testen um herauszufinden, was ich persönlich benötige, wenn ich draußen unterwegs bin.

 

Die Frage lautet also: Was brauchst DU um glücklich zu sein und um das genießen zu können, was du tust?
Trinkst du morgens gerne deinen Kaffee und willst nicht darauf verzichten, weil das für dich zu einer Wanderung dazu gehört? Dann nimm einen Kocher mit!
Fühlst du dich ohne dickes Medi-Packet und SOS-Sender nicht sicher? Nimm alles mit!
Keine Wanderung ohne schwere Bergschuhe? Kein Problem!

Für mich besteht kein Diskussionsbedarf darüber, wie viel eine Ausrüstung wiegen sollte, ob ultraleicht der Richtige oder Falsche Weg ist. Sicher hat beides Vor- und Nachteile, solange ihr euch aber traut raus zu gehen, Spaß dabei habt, euch wohl und sicher fühlt, macht ihr alles richtig!
Für mich persönlich steht das Erlebnis in der Natur an erster Stelle und um das genießen zu können, benötige ich relativ wenig. Meine Grenzen dabei auszutesten macht mir sehr viel Spaß. Je mehr Erfahrungen ich sammeln konnte, desto kleiner wurde meine Packliste, wobei das Ganze je nach Länge und Jahreszeiten natürlich deutlich variiert. Die folgenden Gedanken beziehen sich überwiegend auf meine Ausrüstung während der Jahreszeiten Frühling, Sommer und Herbst. Ultraleichte Ausrüstung ist gerade im Winter, bei wirklich kalten Temperaturen und heftigen Wetterbedingungen absolut nicht zu empfehlen! Erfahrung und ist enorm wichtig um die passende Ausrüstung zusammenstellen, jeder hat andere Bedürfnisse.
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Die großen vier

Rucksack

UL-Rucksäcke haben mittlerweile im Prinzip alle den gleichen Aufbau: kein Gestell, Rollverschluss, große Mesh- und Seitentaschen, sowie einem oft abnehmbaren Hüftgurt. Der GramXpert 42l Rucksack war daher perfekt für meine Wanderung. Vom Volumen gerade richtig um auch Platz für etwas wärmere Kleidung und einen dickeren Quilt zu haben, da ich im Winter durch Frankreich, bzw. im Spätherbst durch Nordnorwegen durch wollte. So hatte ich immer noch genug Platz um Essen für gut 200km+ unterbringen zu können. Meine Kamera hat hier in einer Brusttasche ihren Platz, die man nach Anfrage noch dazu bestellen kann.
Ohne Winterausrüstung greife ich ansonsten immer auf den Pa’lante Simple Pack zurück. 35l ist eine wirklich gute Größe und das Gefühl ohne Beckengurt zu wandern ist einfach herrlich, wenn man sich daran gewöhnt hat! Ende 2018 werde ich davon die V2 Version mal unter die Lupe nehmen, worauf ich mich schon sehr freue!

Zelt

Hier hatte ich auf meiner langen Tour die Möglichkeit einige Modelle zu testen bzw. kennenzulernen, wobei ich wohl am zufriedensten mit meinem Six Moon Designs Solo Lunar war. Ein leichtes, einwändiges Tarptent das man mit einem Trekkingstock aufstellt. Genug Platz für eine Person + Hund, relativ leicht auch bei schlechtem Wetter stabil und geräumig. Den besten Schlaf hatte ich in meinem superlight MLD Bivi. Bei gutem Wetter einfach irgendwo hinlegen, reinkriechen und pennen, wobei hier Kondensation durchaus ein Problem sein kann. Mit Ponchotarp aber beispielsweise sicher eine gute Alternative.
Auch hier werde ich nächstes Jahr das Zpacks Plexamid ausprobieren, eine etwas leichtere Version des SMD tarptents.
Ach ja, als Zeltunterlage benutze ich eine zurechtgeschnittene Polycryo Unterlage.

Quilt

Seit gut zwei Jahren nutze ich nun ausschließlich den Enlightenend Equipment Prodigy 20F Quilt. Komforttemperatur wird mit -7grad angegeben, was für mich sicher nicht zutrifft. Gefüllt ist er mit Apex, einem synthetischen Isolationsmaterial, das Vor- und Nachteile gegenüber herkömmlicher Daunenfüllung mitbringt. Für die große Tour ganz gut, für einen Drei-Jahreszeiten-Quilt aber zu schwer und platzeinnehmend. Ähnliche Quilts aus dem europäischen Raum, die deutlich günstiger sind, machen wieder mal die Jungs von GramXpert.
Um ein wenig mehr über Daunenfüllung zu erfahren und um nochmal Gewicht bzw Platz zu sparen, werde ich ab 2019 den Katabatic Gear Palisade testen. Ein scheinbar wahnsinnig guter Quilt, allerdings relativ teuer.

Isomatte

Therm-A-Rest NeoAir xTherm im Winter, TAR Z-Lite den Rest des Jahres, so waren meine Erfahrungen bisher. In Deutschland hab ich meine Z-Lite auf Torsolänge geschnitten, in Dänemark und auch durch ganz Norwegen habe ich zu 90% komplett auf eine Isomatte verzichtet und gemerkt wie gut ich schlafe, wenn ich die Verbindung zum Boden habe. Solang die Temperaturen nicht unter 0 Grad waren oder ich auf einen allzu harte Schlafplatz zurückgreifen musste, hat das für mich vollkommen gereicht. Ich denke, dass ich zukünftig noch ein wenig mit einer 3mm, ebenfalls auf Torsolänge geschnittenen Evazote-Matte experimentieren werde.

 

Kleidung

Kleidung

Oberkörper und Beine

Runningshorts mit Netz an der Innenseite für maximale Bewegungsfreiheit und ein hübsches Hemd passen fast immer. Gute Erfahrungen habe ich mit dem Columbus Irico gemacht, wobei das kaum eine Rolle spielt, da sowieso irgendwann alles stinkt oder durchlöchert ist.
Untenrum habe ich, wenn ich mit schlechtem Wetter plane meistens noch eine lange Unterhose aus Merinowolle dabei.
Für den Oberkörper ist entweder ein Pulli oder meine Isolationsjacke (siehe unten) mit dabei, je nach Temperaturen. Den richtigen Pulli hab ich da noch nicht gefunden. Mein Merinopulli von Houdini ist leider relativ schwer für die Wärmeleistung, die er mit sich bringt. Vielleicht wäre hier ein Fleece die bessere Variante. Am liebsten jedenfalls was mit Taschen für die Hände und ner Kapuze.

An den Füßen

Ich schwöre auf Knöchelhohe Injinji Fingersocken. Keine Blasen auf über 7000 gewanderten Kilometern und immer wieder ein schönes Gefühl, wenn man ein neues Paar anzieht.
Bei Schuhen führt bei mir kein Weg an Trailrunnern vorbei. Das Model ist hier Geschmacksache, ich bevorzuge bisher amerikanische Marken, die Altra Lone Peak 3.5 beispielsweise, oder die Topo MT2, da beide eine große Zehenbox haben und nur einen sehr geringen bzw. keine Sprengung ausweisen.
Die Altras bieten sich auch deshalb so gut an, da man sie perfekt mit Dirty Girl Gaiters verbinden kann, die ich gerade in Norwegen sehr zu lieben gelernt habe. Bei entsprechendem Terrain trage ich lieber Wandersandalen. Hier hab ich mit den Luna-Sandals (Oso Flaco für schwierigeres Terrain) recht gute Erfahrungen gemacht, werde nächstes Jahr aber mal Cairn Bedrock-Sandals ausprobieren, die den Lunas recht ähnlich sind.
Zum Schlafen bringen ich oft Dream Slippers von GramXpert mit auf meine Touren. Ich friere nachts recht schnell an den Füßen, die Socken gleichen das super aus, sind recht leicht und grade nach nassen Tagen oft ein Wohlfühlfaktor.

Handschuhe

Irgendwelche Liner-Handschuhe sind immer dabei, mit meinen Fäustlingen war ich nicht zufrieden, da muss ich noch ein wenig experimentieren.

Kopfbedeckung

Ich sehe mit Kopfbedeckung zwar relativ bescheuert aus, eine Mütze bei kälterem Wetter und ein Sonnenhut bei starker Sonne ergeben aber nunmal Sinn. Wenn nicht grade Winter ist, reicht mir ein Buff-Tuch als Kopfbedeckung völlig aus. Vorteil daran ist, dass ich es gleichzeitig als Nackenschutz und richtig angelegt auch als Balaklava einsetzen kann. Für kalte Nächte, Wind oder Schneestürme perfekt! Eine warme Mütze wirkt oft Wunder und ist gerade in Verbindung mit einem Quilt essentiell.

Trekkingstöcke

Seit ich Fernwanderungen mache bin ich im Besitz von Black Diamond Trail Trekkingstöcken und hatte noch nie Probleme damit. Ich Zukunft teste ich vielleicht mal eine leichtere Variante aus Carbon, die in leichtem Gelände ausreichen könnte. Ansonsten gehe ich auch gerne ganz ohne oder hab einen Einzelnen dabei um ab und zu die Motivation mit kleinen „Fingerübungen“ hoch zu halten.

 

Isolationskleidung

Regen-/Windkleidung

Jacke

Da ich mit dem Preis-Leistungsverhältnis von Gore-Tex Jacken absolut nicht zufrieden war, hab ich mich nach alternativen Membranen umgeschaut und bin letztlich bei der OR Helium II gelandet. Die Jacke ist atmungsaktiv, regenfest bis zu einem gewissen Grad (wie alle Jacken mit atmungsaktiver Membran), relativ günstig und hat ihren Job auf meiner langen Tour erfüllt. Auch bei leichtem Wind an kälteren Tagen reicht die Jacke als einziger Wärmeschutz über dem Hemd völlig aus, solange man in Bewegung ist. Wirklich zufrieden bin ich allerdings immer noch nicht, daher werde ich ab nächstem Jahr die Montbell Versalite Regenjacke ausprobieren.

Hose

Hier gilt ähnliches für die so bekannte Gore-Tex Membran. Letzten Endes hab ich mir von GramXpert eine wasserdichte Regenhose schicken lassen. Nachteil ist: wenn die Hose nicht atmungsaktiv ist schwimmt man in der eigenen Suppe sobald es anstrengend wird. Also doch lieber eine sehr atmungsaktive Windhose, auch von GramXpert. Für den Wind perfekt, wenn es regnet werden die Beine zwar nass, in Kombination mit einer langen Unterhose aber beispielsweise bleibt man trotzdem warm und sobald der Regen stoppt trocknet alles recht schnell. Solange man sich bewegt hat mir die Kombi Shorts+Windhose fast immer gereicht, egal bei welchem Wetter. Lediglich für Dornen usw. sind die Dinger sehr anfällig, da das Material nicht besonders robust ist. Da also aufpassen, oder je nach geplanter Tour doch lieber auf robuste Alternative zurückgreifen. Norwegen hat sie dennoch ohne Loch überstanden. Für die meisten Touren werde ich daher in Zukunft auf eine Regenhose verzichten.

 

Isolationskleidung

Hose und Jacke (und Dream Slippers)

Diese Art von Kleidung hab ich, mal ausgenommen von den oben erwähnten Dream Slippers, wirklich nur dabei, wenn ich von sehr kalten Temperaturen ausgehen muss. Mit der schon erwähnten Firma GramXpert hab ich hier die perfekte Anlaufstelle. Sowohl meine Isolationshose, wie auch die Jacke sind unschlagbar was das Wärme-/Gewichtverhältnis angeht. Beide sind mit Apex 67 gefüllt, einem synthetischen Isolationsmaterial, das selbst in nassem Zustand noch hervorragend isoliert, im Gegensatz zu Daune. Somit sind diese beiden Kleidungsstücke perfekt um bei kaltem/nassem Wetter auf der sicheren Seite zu sein. Auch als Campkleidung, wenn man draußen bleiben will, nachdem das Zelt schon aufgestellt wurde, bieten sie sich gut an. Die Kapuze der Jacke schließt außerdem Kinn und Stirn mit ein, was bei Minusgraden im Quilt traumhaft ist! Wer Interesse an dieser Kleidung hat, muss dies momentan GramXpert noch persönlich mitteilen.

 

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Elektronik

Kamera

Mein Kameraequipment ist mittlerweile zu einem der schwersten Punkte meiner Packliste mutiert. Hab ich vor meiner lange Tour noch immer die sehr empfehlenswerte und leichte Sony RX 100 Mark III dabei, hab ich für meine große Tour auf eine Systemkamera gewechselt. Mit der 4K-fähigen Sony a6300 bin ich auch durchaus zufrieden, immer eine Kamera in der Brusttasche mit sich zu tragen, wird auf Dauer allerdings recht lästig. Die Größe der Kamera lässt nur leider kaum Alternativen zu, wohingegen die RX100 leicht in der Schultergurttasche verstaut werden kann.
Als Objektive benutze ich das Sony 10-18mm F4 als Weitwinkelobjektiv für Landschafts- und Selfieaufnahmen. Für mehr Details habe ich mir dann noch das Sony 50mm F1.8 zugelegt. Die Sony-Objektive sind ein wenig teuer, kommen aber mit integrierter Bildstabilisierung, was Aufnahmen aus der Hand ein wenig verbessert.
Um einen durchgehenden shutter-speed von 1/50 bei normalen Aufnahmen zu halten, benutze ich zudem einen Vario-ND-Filter von Rodenstock. Im Prinzip alles top, bei der Länge meiner Tour und den Verhältnissen ist der Filter auf Dauer allerdings ganz gut in Mitleidenschaft gezogen worden.
Als Mikrophon benutze ich das VideoMic von Rode. Das war übrigens ein weiterer Grund um mir eine Systemkamera zuzulegen, bei der RX 100 ist es nicht möglich ein externes Mikrophon anzustecken. Als Stativ erfüllt der Tripod von Joby seinen Job ganz gut.
Welche Kamera ich auf zukünftigen Trails mitnehmen werde, wird sich zeigen, leichter is jedoch definitiv die RX100 und für kleinere Filmchen reicht das. Generell bieten sich jedenfalls Kameras von Sony ganz gut an, da man sie via micro USB direkt von der Powerbank aus laden kann, ohne den Umweg über ein Ladegerät gehen zu müssen.
Für die Zukunft würde ich auch gerne mal eine Drohne auf Tour testen, wie beispielsweise die DJI Mavrik Pro. Wann das soweit sein wird, lässt sich momentan allerdings noch nicht absehen, da fehlt noch das nötige Kleingeld.

Smartphone

Mein Smartphone nutze ich nicht nur zur Kommunikation, in erster Linie dient es der Navigation. Um aber nicht nur auf ein elektronisches Gerät angewiesen zu sein, habe ich auf meiner Tour zwei Smartphones dabei gehabt. Dabei kann ich das Xioami Reim 3s besonders hervorheben. fur gut 120€ kurz vor der Tour gekauft, hat es mich seitdem nie im Stich gelassen. Ich habe alle Kartenmaterialien erst über die App Gaia, in Norwegen über Topo GPS hochgeladen, vorher geplante Routen importiert und konnte so zu jeder Zeit wissen wo ich bin und wie ich weiter muss. Der Akku hat bis zu 10 Tagen gehalten und auch bei kalten Temperaturen hatte ich mit diesem Smartphone keine Probleme. Ganz anders als bei meinem zweiten Handy, einem iPhone …

Powerbank

Um genug Energie für mein Handy und meine Kamera zu haben habe ich sowohl einen Solarlader als auch verschiedene Powerbanks ausprobiert. Letzten Endes bin ich bei zwei verschiedenen Powerbanks geblieben, wichtig war mir dabei, dass sie über eine Quick Charge Funktion verfügen, um möglichst schnell wieder weiter laufen zu können. Welche Kapazität richtig ist, muss wohl jeder selbst herausfinden, ich entscheide vor der Tour ob ich meine RAVPower 10Ah oder meine Anker 20Ah mitnehme.

Notfallsender

In Europa ist so ein Notfallsender nur in sehr wenigen Gebieten wirklich notwendig, in Norwegen ist es aber sicher ratsam. Ich hatte ab Kristiansand ein Garmin inReach Delorme SE dabei, es erfüllt seinen Zweck und man kann das Abonnement monatlich kündigen. Viele haben hier einen SPOT benutzt, in der Anschaffung etwas günstiger, das ebenfalls günstigere Abo läuft allerdings mindestens 12 Monate. Für die Zukunft würde ich gerne mal das neuen Garmin inReach Mini testen.

E-Book

Absoluter Luxusgegenstand, bei langen Nächten im Winter im Zelt aber wirklich oft genutzt und lieb gewonnen. Im Sommer bin ich kaum noch zum lesen gekommen, weil ich die Zeit lieber effektiv draußen verbracht habe. Mal sehen, ob ich das E-Book auf den nächsten Touren also wieder mit einpacke.

Stirnlampe

Ich bin kein großer Fan vom Nachtwandern, daher habe ich meistens auch nur eine Petzl e-Lite dabei, die ich kaum nutze und die eh viel zu schwach ist. Zukünftig werde ich eine Nitecore NU25 ausprobieren.

 

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Kleinkram

Hygiene

1/2 Zahnbürste, 15ml Zahnpasta oder ein bisschen Dr.Bronners Allzweckseife (geht auch als Zahnpasta), noch ein bisschen Zahnseide (kann auch als Faden genutzt werden) und das wars. Die Allzweckseife hält wirkliuch lange, kann für Körper, Haare, Kleidung und eben auch als Zahnpasta eingesetzt werden, ist aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Filter

Über Filter kann ich recht wenig sagen, da ich hier lediglich den Katadyn BeFree benutzt habe. Der hat allerdings ganz hervorragend funktioniert, obwohl man ein wenig aufpassen muss, dass man ihn täglich benutzt und reinigt, sonst verstopfen die Poren relativ schnell.

Sonnenbrille

Kaum getragen, aber immer dabei.

Taschenmesser

Brote schmieren, Salami schneiden, ein Taschenmesser erfüllt seinen Zweck. Ich habe meistens ein Filmam Tipica dabei

Besteck

Sea to Summit Titanlöffel!

Handtuch

Manchmal habe ich eins dabei, grade wenn ich Hütten erwarte. Im Sommer funktioniert das Trocknen an der Luft aber auch super, ist also nicht zwingend notwenig.

Kocher und Topf

Ich hatte Anfangs oft einen MSR PocketRocket mit einem Evernew 0.6l Titantopf dabei, zwei Gegenstände die ich allerdings nicht oft genutzt habe. Ob man einen Kocher braucht oder nicht, muss mal wieder jeder selbst entscheiden. Ich hab aus Neugierde einfach mal drauf verzichtet und werde zumindest in den drei wärmeren Jahreszeiten keinen Kocher mehr mitnehmen. Zu diesem Thema gibt es in Foren genug Beitrage mit entsprechenden Rezepten.

 

(Einige verlinkten Produkte sind affiliate Links)

 

Fragen oder Anmerkungen? Sag mir Bescheid :)

Über mich

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog!

Mein Name ist Alexander Denk, ´94er Jahrgang und ich komme aus dem schönen Ottendichl bei München. Seit gut vier Jahren bin ich immer öfter mit meinem Rucksack und auch oft mit meinem Hund Sammy in der Natur unterwegs.

Angefangen hat das Ganze 2014 auf dem Jakobsweg. Dort bin ich, von Burgos aus, gut 500km zu Fuß nach Santiago de Compostela gelaufen. Obwohl dieser Weg damals nicht der leichteste war, hab ich Zuhause schnell gemerkt, dass mir das Laufen mehr abgeht, als ich gedacht habe. In den darauf folgenden vier Jahren habe ich aus einem geplant einmaligen Urlaub ein Hobby entwickelt, welches 2018 mit einer 7000km langen durchquerung Europas zu Fuß seinen Höhepunkt erreicht hat.

In diesem Zeitraum hat sich auch das Gewicht meines Rucksacks von gut 14kg auf 4-5kg minimiert. Ultraleichtes Weitwandern ist die vorgegebene Devise, an der ich auch gerne nach jeder Tour noch ein wenig herum schraube. Somit geht es hier vor Allem um Tourenberichte und Anmerkungen zu meiner Ausrüstung, inklusive Packlisten. Nebenbei versuche ich mich auch mit dem Schneiden von Videos, was für zukünftige Touren noch mehr in den Vordergrund rücken wird.

Im Leben läuft einem das Glück selten einfach über den Weg, wenn man die Augen öffnet kann man es aber dennoch finden. Auf meiner langen Tour bin ich durch so einige Zufälle auf der Huskyfarm von Björn Klauer in Innset gelandet. Hier durfte ich eine andere Art von Glück erleben, das mit dem Wandern nichts zu tun hatte.

Mal sehen, was die Zukunft so mit sich bringt. Viel hat sich jedenfalls verändert in den letzten Jahren und mit dieser Website möchte ich einerseits meine Erfahrungen teilen, andererseits jeden dazu anregen wieder mehr in die Natur zu kommen und seinen eigenen Träumen hinterher zu jagen!

Hier kannst du mich auf meinen Touren verfolgen↓

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Alexander Denk
Martin-Edlbauer-Straße 28
85540 Haar

E-Mail: info@wanderbursche.net

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